
Die Tastnadel schwenkt nach links oder rechts aus bis sie auf den Prüfling trifft, z.B. das Werkzeug. Dabei fährt sie zunächst mit der maximal möglichen Geschwindigkeit an den Überwachungsbereich, bremst herunter und tastet dann mit der eingestellten Intensität das Werkzeug ab. Wird ein Stillstand der Tastnadel (Antreffen eines Objekts, z.B. Werkzeug) erkannt oder wird das Ende des Überwachungsbereichs überschritten (z.B. Werkzeugbruch), wechselt die Drehrichtung sofort, und die Tastnadel fährt mit maximaler Geschwindigkeit wieder in die Home-Position zurück und sendet ein KO- oder OK-Signal.

Für das beidseitige Abtasten kann der Tastnadel eine frei definierbare Home-Position zwischen zwei zu kontrollierenden Objekten zugewiesen werden. Nachdem die Nadel diese Position erreicht hat, können die beiden Objekte beschickt und anschließend abgetastet werden. Die Abfolge der Abtastrichtung ist ebenfalls wählbar.
Das BK MIKRO-System eignet sich auch zur kostengünstigen Objekt- und Freiraumkontrolle, z.B. zur Überprüfung von Werkstückauswurf oder -beschickung.
Der gewünschte Abtastbereich wird über das Steuergerät parametriert (W1 bis W2).

Bei den linearen Tastköpfen bestimmt die Hublänge den zu überwachenden Bereich.

BK MIKRO9 eignet sich mit den verschiedenen Tastköpfen auch zur Formen- und Konturprüfung von Werkstücken, z.B. zur Qualitätssicherung von


Beim Lernzyklus schwenkt die Tastnadel aus, bis sie auf ein Objekt trifft. Der gemessene Winkel wird in der Werkzeugdatenbank unter der selektierten Werkzeugnummer abgelegt. Die Winkelvorgabe für die eigentliche Abtastkontrolle setzt sich dann zusammen aus der gespeicherten Position plus vorbesetztem Toleranzwert.
Alle Funktionen des BK-MIKRO9-Systems werden detailliert in der Bedienungsanleitung beschrieben.